Energiewende Peißenberg

 

Persönliche Gewohnheiten ändern.
Als erster Schritt muss ein persönliches Umdenken stattfinden, damit jeder für sich selbst ein Gefühl für Energie bekommt. Das heißt erstens zu wissen wieviel Energie man gerade braucht, bzw. ob gerade Energieüberschuß herrscht oder eher Knappheit. Ausserdem sollte man sich mal Gedanken machen, welches Gerät, wieviel Strom braucht, z.B Elektroherd 2-5 kW, Bügeleisen ca. 2 kW, Wasserkocher ca. 1,5 kW, Glühbirne je nach Art ca. 0,06kW usw. 

Als zweiter Schritt kann jeder für sich selbst entscheiden ob er seinen Energieverbrauch zeitlich verschieben kann. So kann man z.B. die Waschmaschine oder Wäschetrockner dann einschalten, wenn viel Solarstrom vorhanden ist. Seinen Puffer aufheizen lassen wenn die Sonne scheint, oder sein BHKW dann laufen lassen wenn Knappheit herrscht.

Steuerung durch eine von uns entwickelte Regelung, welche über die Kombination mit einem Smart Meter Zähler den Lastverlauf ihres Haushalts erfasst, und danach vieles steuert. Das bedeutet, sie kann über geschaltene Steckdosen diverse Verbraucher zu oder abschalten, das BHKW anfordern, die PV ins Netz oder in den eigenen Verbrauch umschalten.

Visualisierung des Stromangebotes z.B. über eine Ampel

grün: Strom kommt günstig von erneuerbaren Energien bzw. KWK

gelb:Stromverbrauch gleich dem Angebot

rot:  Strom muss vom Netz bezogen werden. Überlegung ob irgend ein Stromverbraucher ausgeschalten bzw. zeitlich verschoben werden kann.

Virtuelles Kraftwerk Zur besseren Integration von erneuerbaren Energien in das Stromnetz. Das Virtuelle  Bürger-Kraftwerk erzeugt Wärme und Strom in zentralen und dezentralen Strukturen, mit intelligenten Lösungen und umweltfreundlichen Technologien.
Was verstehen wir unter dem Virtuellen Kraftwerk?  Die Zusammenschaltung der dezentralen Anlagen zu einem Verbund, dem Virtuellen Kraftwerk. Das Virtuelle Kraftwerk bietet die ideale Ergänzung zur bestehenden Erzeugungsstruktur. Ziel ist die Bereitstellung flexibel einsetzbarer Kraftwerksleistung, um temporäre Schwankungen im Stromnetz auszugleichen. Der CO2-freie Wind- und Solarstrom kann so besser in die Wärme- und Stromversorgung eingebunden werden. Besonders im Hinblick auf die Speicherung von Energie bietet der Wärmemarkt ein großes Potenzial.

Information im Internet über aktuelle Stromsituation z.B. über visuelle Ampel.
Dadurch könnten Interresierte Bürger Ihr Nutzerverhalten anpassen.

 

Auch bei Hobbys nachhaltig denken, z.B. E-Mobilität. Elektro Fahrrad oder wie im Bild Elektro Trail welches mit "Eigenstrom getankt wird

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© Markus Eichberger

Aktuelles

Ihr Energieversorger vor ORT Gemeindewerke Peissenberg 

 

 

 

Infos der ESB zum GEG2024

 

Das Gebäudeenergiegesetz.
Seit dem 1. Januar 2024 gilt das neue Gebäudeenergiegesetz oder auch Heizgesetz. Das Wichtigste zuerst: Wenn Sie bereits mit Gas heizen, ändert sich für Sie nichts! Und die künftigen Anforderungen können Sie mit einer Gasheizung erfüllen. Ziel des GEG ist es, den Anteil erneuerbarer Energien in der Wärmeversorgung schrittweise zu erhöhen, bis im Jahr 2045 der gesamte Gebäudebestand klimaneutral heizt – z.B. durch den Einsatz von Biogas oder grünem Wasserstoff. Das GEG legt fest, wie die Gasversorgung nach und nach auf grüne Gase umgestellt werden soll. Vereinfacht gesagt bedeutet das: Ihr Gastarif muss zu bestimmten Zeitpunkten einen Mindestanteil Biogas enthalten. Welche Vorgaben für Sie gelten, ist davon abhängig, wann Sie eine Gasheizung einbauen oder erneuern und was der kommunale Wärmeplan in Ihrer Gemeinde vorsieht

 

 

 

Aktuelle Förderungen 2024 BAFA Förderüberblick

Infos zu aktuellen Fördermöglichkeiten